Betrugsprävention
SicherheitBetrug nimmt stetig zu und die Methoden werden immer raffinierter. Wir informieren Sie über gängige Betrugsstrategien und zeigen, wie Sie sich beim E-Banking schützen können. Testen Sie Ihr Wissen mit unserem interaktiven Quiz und erfahren Sie spielerisch, wie Sie mögliche E-Banking-Fallen erkennen.
Aktuelle Sicherheitswarnung
Vorsicht vor betrügerischen Bankmitarbeitenden am Telefon
Nach mehreren Datenlecks in der Schweiz werden momentan viele Betrugsanrufe verzeichnet. Betrügerinnen und Betrüger geben sich als Bank aus. Sie kennen oft Ihren Namen, Ihre Adresse und ihr Geburtsdatum und wirken damit glaubwürdig. Damit wollen sie an Ihre Zugangsdaten zum e-Banking gelangen. Seien Sie vorsichtig!
Wichtig: Die AKB fragt Sie nie nach Passwörtern oder Codes.
So schützen Sie sich:
- Geben Sie am Telefon nie Passwörter oder Codes bekannt.
- Bestätigen Sie in der AKB Mobile App nur, was Sie selbst ausgelöst haben.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
- Legen Sie im Zweifelsfall sofort auf und kontaktieren Sie umgehend unsere E-Banking Helpline unter 062 835 77 99 oder die Polizei unter 117.
Ebenfalls im Umlauf: gefälschte Reisebestätigungen
Betrügerinnen und Betrüger verschicken falsche Buchungsbestätigungen oder Rückerstattungen. Seien Sie vorsichtig: Ein Link führt auf eine gefälschte Website. Dort sollen Sie persönliche Daten oder e-Banking Zugangsdaten eingeben.
So schützen Sie sich:
- Klicken Sie nicht auf Links in verdächtigen E-Mails oder Nachrichten.
- Prüfen Sie Buchungen nur über die offizielle Website oder der App des Reiseanbieters.
- Geben Sie auf unbekannten Websites keine Daten, Passwörter oder Zahlungsinformationen ein.
- Prüfen Sie Absender und Webadresse genau.
Alarmierende Zahlen zum Online-Betrug
Gerne geben sich Kriminelle am Telefon als Verwandte, Bekannte, als Staatsanwalt, als Ärztin, als Polizistin oder als Bankmitarbeitende aus und versuchen mit verwirrenden und beängstigenden Geschichten Ihr Vertrauen zu gewinnen – und damit Ihr Geld. «2024 wurden uns 207 Straftaten im Zusammenhang mit der Betrugsmasche Anlagebetrug gemeldet. Insgesamt überwiesen die 207 Opfer aus dem Kanton Aargau CHF 22'956'060.— Franken ins Ausland», sagt Marco Dössegger von der Kantonspolizei Aargau. Beachten Sie die folgenden Leitlinien. Damit geben Sie Betrügerinnen und Betrügern keine Chance!

Aktuelle Betrugsmaschen
Suchtreffer auf gefälschte Websites, Twint- oder WhatsApp-Betrügereien, Schockanrufe oder Anrufe von «Polizisten», «Bankangestellten», «Microsoft-Supporter» oder «Amtspersonen». Hier finden Sie eine Übersicht über die aktuelle Betrugsmaschen.

So schützen Sie sich und andere
Denken Sie daran, dass weder die Polizei noch Bankangestellte oder Amtspersonen Sie ohne Anlass kontaktieren würden. Genauso wenig würden diese Sie dazu auffordern, vertrauliche Informationen preiszugeben oder Geld und Wertsachen zu übergeben. Seien Sie misstrauisch und nehmen Sie die Warnungen von echten Bankmitarbeitenden ernst. Es ist übrigens nicht unhöflich, aufzulegen, wenn Sie jemand am Telefon unter Druck setzen will.
Expertentalks zum Thema Betrug

AKB-Podcast Finanz-Tanz: Kriminalprävention mit Marco Dössegger
In 6 Folgen erklärt Marco Dössegger von der Kantonspolizei Aargau, wie Betrügerinnen und Betrüger an das Geld ihrer Opfer gelangen. Er spricht über die verschiedenen Methoden, die Menschen mit krimineller Energie nutzen, um ans Geld ihrer Opfer zu gelangen. Dabei spielt das Banking eine entscheidende Rolle. Dössegger zeigt auf, wie man Betrugsmaschen erkennt und richtig darauf reagiert.

TalkTäglich auf TELE M1
Schock-Anrufe mit Geldforderungen, vermeintliche Liebesbekanntschaften im Internet, die es nur auf das Portemonnaie abgesehen haben: Im Talk diskutieren eine Psychologin der Kantonspolizei Aargau und ein ehemaliger Bankfilialleiter.